Begriff: Behaviorismus
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Behaviorismus
In den Anfängen der Forschung über das Lernen und Lehren wurde von der Vorstellung ausgegangen, dass das Gehirn ein passiver Behälter ist, der mit Wissen angefüllt werden muss. Die Rolle des Lehrenden besteht darin, den passiven Wissensempfänger, also den Lernenden, mit möglichst viel Lernstoff zu versorgen und den Lernerfolg mit richtigen Antworten zu überprüfen. Dieses Reiz-Reaktionslernen wird als Behaviorismus bezeichnet. Durch angenehme Reize wird die Reaktion verstärkt (Belohnung), durch unangenehme Reize (Bestrafung) gemindert. Das Gehirn selbst wird als Black Box gesehen.