Begriff: Einstiegsmethoden

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Einstiegsmethoden

Die Wahl einer Methode für das Kennenlernen in der ersten Lehrveranstaltung im Semester muss immer von der Gruppengröße, von der Zielgruppe und von Ihrem persönlichen Lehrstil abhängen. Zunächst sollte die Methode zu Ihnen passen, wenn Sie selbst eine Methode nicht mögen bzw. als unpassend einschätzen, wird das auch die Zielgruppe merken. Zweitens hängt es von der Semesterzahl ab, was in niedrigen Semestern noch gut ankommt, kann in höheren Semestern zu Äußerungen wie „Sind wir hier im Kindergarten?“ führen. Das heißt nicht, dass Sie die Methode, die Sie einsetzen möchten, gleich streichen. Mit einer Begründung und der Aufzählung der Vorteile („Dann kann ich gleich auf Ihre Vorlieben und Interessen eingehen…“) und dem passenden Wording („Ich lade Sie zu einem Experiment ein!“ anstatt „Wir machen jetzt ein Kennenlernspiel!“) erscheint die Methode gleich in einem ganz anderen Licht und kann mit Erfolg durchgeführt werden. Übliche Methoden sind: Steckbrief - mündlich, schriftlich, digital - lesen, vorstellen usw., Partnerinterview - analog, als Videobotschaft usw., Vorstellung zunächst in Kleingruppen, lebende Statistik: Wer aus Norddeutschland kommt, stellt sich dort hin...