Begriff: Didaktisches Dreieck

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Didaktisches Dreieck

Das einfachste – und auch bekannteste – Modell ist das Didaktische Dreieck, das je nach Ausrichtung die Wissensvermittlung des Lehrinhalts und/oder die Output- und Kompetenz-Orientierung darstellen kann. Jede Ecke des Dreiecks stellt eine Einflussgröße auf den Lernprozess dar: die Studierenden, der/die Lehrende und das Thema der Lehrveranstaltung. In seiner ursprünglichen Form hat das Didaktische Dreieck das Ziel, den Lehrinhalt so zu vermitteln, dass die Studierenden die Inhalte leicht aufnehmen können. Zentraler Punkt ist dabei die optimale Darstellung des Inhalts. Nach den aktuellen Erkenntnissen aus der Lern- und Hirnforschung und der Kompetenz- und Output-Orientierung orientiert sich die Planung einer Lehrveranstaltung auch daran, welche Erfahrungen die Studierenden beim Lernen im Studium sammeln können und welche Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen aktiv erworben werden, d.h. welche Lernräume kann der/die Lehrende bezüglich des Themas anbieten (vgl. Böss-Ostendorf & Senft 2010). Im Vordergrund steht jetzt der Lernraum, in dem die Studierenden eigene Erfahrungen sammeln und ihre Kompetenzen entwickeln können.