Begriff: Berliner Modell

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Berliner Modell

"Für die Schule bzw. den Unterricht sind viele verschiedene didaktische Modelle entwickelt, eingesetzt und evaluiert worden (Jank & Meyer 2009). Die bekanntesten Modelle sind Klafki mit der Didaktischen Analyse und Heimann mit dem Berliner Modell. Klafki ging es besonders um den Lehrinhalt (bildungstheoretische Didaktik), Heimann mit dem Berliner Modell zur Planung und Analyse des Unterrichts richtet sich an den Fragen aus, die auch im Lern-ZIMMER enthalten sind (lerntheoretische Didaktik). Ein didaktisches Modell, das zunächst nur zur Reflexion eingesetzt wurde, später aber auch zur Planung von Lehre und Unterricht, ist die Lerntheoretische Didaktik nach Heimann, Otto & Schulz (1965). Das Modell zeigt vier Entscheidungsfelder auf, die die Schwerpunkte des didaktischen Handelns beschreiben und vergleichbar sind mit den ersten vier Fragen des Lern-ZIMMERs. Die Entscheidungen, die der/die Lehrende bei der Planung seiner/ihrer Lehre fällen muss, finden sich in den vier Entscheidungsfeldern wieder:
• Ziele (Intentionalität: Wozu wird gelernt?)
• Lehrinhalte (Thematik: Was wird gelernt?)
• Methoden (Methodik: Wie wird gelernt?)
• Medien (Medienauswahl: Womit wird gelernt?)
Die Grundlage für die Entscheidungsfelder bilden die beiden Bedingungsfelder: Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der Lernenden bezüglich des Faches und des Lernens (anthropologische Voraussetzungen) und die Rahmenbedingungen der Lehre (soziale Zusammensetzung, Ausstattung, Kollegium usw.). Die Bedingungsfelder spiegeln die Analysen wieder: Analysen der Rahmenbedingungen, Zielgruppe und der eigenen Kompetenzen."